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NEOMA Business School

Ein Campus in einem Stadtteil im Umbruch, der pädagogische, digitale und architektonische Innovationen vereint. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Studierenden im Mittelpunkt des Projekts.

Der Campus in Reims ist ein weiterer Schritt in der von NEOMA eingeleiteten Entwicklungsdynamik. Diese Schule mit einer Aufnahmekapazität von 4700 Schülern ist auf Digitalisierung und Innovation ausgerichtet, um sich an den weltweit besten Standards zu orientieren.
 
In Partnerschaft mit dem Büro Henning Larsen haben wir ein Projekt entworfen, das Innovation, Umweltfreundlichkeit und die Hervorhebung des Studentenlebens miteinander verbindet.
 
Im Zentrum des Projekts wurde eine große Holzstruktur entworfen, die von allen Seiten sichtbar und zugänglich sein soll. Große Terrassen breiten sich in Richtung des Canels aus und laden die Schüler dazu ein, sich zu treffen, zu lernen und den 360°-Blick auf Reims zu genießen. Die große Halle kombiniert Holz und Glas, um Freundlichkeit und Helligkeit der Räume.

Client : NEOMA Business School
Standort : Reims, France
Surface : 35 000 m²
Status : Fertigstellung
Date : 2025
Key points
  • Innovativ. Pädagogik.
  • Wohlbefinden.
  • Stadtteil im Wandel.
  • Internationales Team.
Performance environnementale
  • Angestrebte Labels: LEED, WELL, E+C

Integration in den Standort

Urbaner Ansatz

Die Schule fügt sich in die Gesamtstruktur des Masterplans ein, mit einer durchgehenden Ausrichtung der Fassaden zum nördlichen Ende des Geländes und einer offeneren Struktur zum Kanal im Süden, die Ausblicke und natürliches Licht in diesem Bereich ermöglicht. Der gesamte Campus weist eine starke innere Kohärenz auf und bringt Leben in seine Umgebung. Eine zentrale Ost-West-Passage verbindet den Campus mit dem Stadtviertel und ermöglicht Ausblicke auf die verschiedenen Außenbereiche des Projekts.

Landschaftsstrategie

Der Masterplan sieht bepflanzte Alleen in Nord-Süd-Richtung vor. Für den NEOMA Standort haben wir unsere Landschaftsstrategie noch etwas weiter getrieben, indem wir einen Studentenpark auf der gesamten Länge des Geländes erstellen. Dies ist auch eine Anspielung auf das ehemalige Industriegebiet, wo das Grün immer seinen Weg durch die kleinen Risse im Bürgersteig fand. In diesen Ritzen entsteht und gedeiht das Leben.

Coeur de Campus - Die grüne Lunge von NEOMA

Im Zentrum des Projekts haben wir das Herz der Schule platziert: eine Holzstruktur, in der alle sozialen Funktionen der Schüler, die Vereine, die Kantine und das Lernzentrum untergebracht sind. Dieses zentrale Holzgebäude ist als eine große Struktur konzipiert, die von allen Seiten sichtbar und zugänglich ist. Auf dem Weg hinunter zum Kanal bietet es auf allen Ebenen große Dachterrassen, die die Schüler dazu ermutigen, den Außenbereich zum Lernen, für Versammlungen und für einen 360° Panoramablick über Reims zu nutzen.

Das NEOMA-Projekt legt Wert auf die Schaffung einer einladenden Fußgängerzone zum Kanal hin und schlägt vor, das bestehende Gebäude im südlichen Teil des Grundstücks umzubauen. Das Gebäude wird Studentenfunktionen und ein Café beinhalten.

Den Kanal neu beleben

Die Struktur des Gebäudes, das sich zum Kanal hin öffnet, akzentuiert den neuen Bereich und bietet Ausblicke auf das “Universum” Neoma. Das Schulleben wird den NEOMA Campus beleben, aber auch dem Kanalufer und dem sie umgebenden Parks eine Dynamik
verleihen.
Die zentrale Holzstruktur zieht die Aufmerksamkeit der Passanten mit ihrer stufenförmig angelegten grünen Landschaft und dem lebhaften Studentenleben auf sich.

Landschaft, Unterstützung des Studentenlebens

Der zentrale Hofgarten ist die grüne Lunge von Neoma. Er ist der ideale Ort für Pausen sowie eine geeignete Umgebung für das Lernen im Freien und für größere Veranstaltungen. Die Grünflächen sind die ständige Kulisse für den Schulalltag.

Organisation von Räumen

Das zentrale Holzgebäude ist das Herzstück unseres Projekts. Wir konzipieren es als flexibles Raster, das Folgendes bietet:

  • visuelle Verbindungen zwischen den Stockwerken,
  • Außenund Innenbalkone,
  • Grünflächen
  • offene Treppen

Rahmengebäude

Das Nutzungsprogramm besteht zu einem großen Teil aus Klassenzimmern und Räumen für den formelleren Unterricht. Wir schlagen vor, den Campus mit diesen Räumen in einer einfachen Betonstruktur aus Pfosten und Trägern einzurahmen, die in der Lage ist, sich an zukünftige Veränderungen der Lehrmethoden anzupassen. Diese “Rahmengebäude” dienen als Begrenzung und können in einer späteren Phase erweitert werden. Ihre tragende Struktur aus Betonpfeilern und -balken macht sie außerdem zu sehr flexiblen Gebäuden, in denen die Unterteilung in der Zukunft ohne größere Eingriffe geändert werden kann. Alle Bereiche sind dank großzügiger Fensterflächen gut beleuchtet und bieten weite Ausblicke auf die Natur.

Herz des Campus

Die zentrale Holzstruktur steht im Kontrast zu den Betongebäuden. Es handelt sich um einen Ort der Begegnung, an dem alle Bereiche des Studentenlebens untergebracht sind. Er ist gut sichtbar, nach allen Seiten offen und wird durch Terrassen mit Pergolen auf allen Ebenen verlängert.

Es ist auch ein Gebäude, das wir als “Werkzeugkasten” konzipiert haben, entwicklungsfähig, gebaut mit einem Raster aus Holzpfosten und -balken, das in der Zukunft neue Nutzungen aufnehmen kann, wenn sich der Bedarf ergibt.

Fassade und Materialien

Die Fassade wurde so gestaltet, dass sie Parallelen zur Geschichte des Ortes zieht: Strukturen, Muster und Farben, die die Codes des industriellen Bauens aufgreifen, wurden in eine zeitgenössische Sprache übertragen. Die Außenhülle wechselt zwischen vertikalen Rhythmen von Vollverkleidungen und Öffnungen. Die Innenfassade ist stärker unterteilt mit Nischen und Balkonen, die sich zu den Gärten hin öffnen.
 
Die Holzstruktur ist eine neue Typologie in dem Viertel, die den nachhaltigen Ambitionen und dem Wunsch entspricht, ein lebendiges und warmes Material als Lebensumfeld für Schüler und Lehrer einzuführen. Wir wollten eine offene und flexible Struktur schaffen, in der man sehen und gesehen werden kann.

Eine offene und flexible Struktur, in der man sehen und gesehen werden kann. Strukturen, Muster und Farben greifen die Codes des Bauwesens der ehemaligen Industrieanlagen auf. Das Erbe des Viertels.

Der obere Teil der Fassade besteht aus einem abwechselnden Rhythmus von Fenstern und massiven Metallelementen. Feine Metallflügel sorgen für Beschattung und verleihen der Fassade gleichzeitig Tiefe. In der Industriearchitektur ist die tragende Struktur oft sichtbar. Bei Stahlkonstruktionen, wie bei den bestehenden Gebäuden auf dem Gelände, sind zwischen zwei Stützen Windkreuze vorhanden. Wir wollten dieses Element integrieren, um an die Geschichte des Standorts zu erinnern und gleichzeitig entschieden zeitgemäß zu bleiben.

Fassade des Holzgebäudes

Die Fassade des Holzgebäudes besteht aus Holzrahmen und Jalousien, die als Sonnenschutz dienen. Die Holzstruktur aus Pfosten und Trägern erstreckt sich auch nach außen und schafft große Pergolen. Das Gebäude fällt in einer großen einladenden Geste in aufeinanderfolgenden Terrassen zum Kanal hin ab.

Team

Patriarche Gruppe:

Patriarche (Architektur, Innenarchitektur
Patriarche UX (Digital)

Partner:

Henning Larsen (Hauptauftragnehmer)
Egis
Elioth
Etamine
Crea Factory
Acoustb

Fotocredit :

3D Builder ©Henning Larsen

Programme

Bildung
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