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Clinique Mutualiste

Bau eines Gebäudes für ambulante Sprechstunden und eines Restaurants.

Die 1963 gegründete Klinik der Mutualité hat sich weiterentwickelt, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden, und dabei neue, hochmoderne Aktivitäten integriert. Um eine umfassende und wohnortnahe Versorgung zu gewährleisten, wurde auf dem Gelände ein Bereich für ambulante Sprechstunden sowie ein Betriebsrestaurant eingerichtet.

Die neuen Pavillons, die abseits der öffentlichen Straße errichtet wurden, inszenieren das gesamte Klinikensemble und erleichtern zugleich die Orientierung für Patienten und Besucher. Die von uns gewählten langlebigen Materialien, die hochwertige architektonische Gestaltung und die großzügige, gepflegte Landschaftsgestaltung tragen zur nachhaltigen Aufwertung des Standorts und zur positiven Wahrnehmung der Klinik der Mutualité aus dem öffentlichen Raum bei.

Bauherr : Clinique Mutualiste

Standort : Pessac, Frankreich

GF : 5 123 m²

Status : Abgabe

Date : 2022

Key points

  • Freie Geschosse, Modularität.
  • Großzügige Grünflächen.
  • Langlebige Materialien.
  • Klar strukturierte Organisation.

Nachhaltickeit

  • Begrünte Flächen.
  • Langlebige Materialien.
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Räumliche Intentionen

Plan de Masse Clinique Mutualiste

Räumliche Organisation

Zwei äußerst klare Fußwege strukturieren das Gelände und führen Patienten und Besucher zum Eingang der Klinik.

Der Eingang zu den Sprechstunden, markiert durch eine großzügige überdachte Vorhalle, befindet sich genau an der Kreuzung dieser beiden Wege und trägt zum besseren Verständnis des Standorts bei.

Am Eingang jedes Bereichs befinden sich die Sekretariate und die Wartezonen, gefolgt von den Behandlungsräumen. Unser modularer und anpassungsfähiger Entwurf bietet ein flexibles Layout, das je nach Bedarf der Abteilungen angepasst werden kann: offene oder geschlossene Wartebereiche, zentralisiert oder verteilt, gemeinsame oder individuelle Sekretariate usw.

La structure du bâtiment, qui dégage de vastes plateaux libres, a permis d’imaginer tous les aménagements possibles.

Das Projekt verleiht der Mutualistischen Klinik ein neues Erscheinungsbild, indem es sie in eine räumlich und landschaftlich stimmige Inszenierung einbettet.

Vue en tranche du sud de la clinique mutualiste
Clinique Mutualiste vue de dehors

 

Unsere landschaftsplanerische Intervention, durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Atelier Paysages Graziella Barsacq, ermöglicht es, die neuen Gebäude behutsam in das durch die bestehenden Bauten definierte städtebauliche Gefüge und in die Landschaft des ehemaligen Parks einzufügen. Die Erweiterung der Klinik lehnt sich an das geschützte Waldgebiet der Kiefern an, während der Parkplatz entlang der bestehenden Platanenreihe bis zum exotischen Baumbestand (Magnolien, Zedern usw.) an der Ostgrenze des Geländes verläuft.

Parc et extérieur de la clinique Mutualiste
Entrée de la clinique Mutualiste

Die Einrichtung eines Bereichs für ambulante Sprechstunden bietet uns die Gelegenheit, unsere Überlegungen zur Rolle von Gärten in medizinischen Einrichtungen weiterzuführen. Der Garten und die Parkanlagen sind Orte der Ruhe, des Spaziergangs und der Betrachtung der Natur, deren Bäume das Gerüst bilden – eine Welt der Entspannung, in der sich die Landschaft mit den Jahreszeiten neu erfindet.

Die Gärten sind Räume außerhalb des klinischen Rahmens, die den Patienten zur Verfügung stehen, damit sie mit ihren Angehörigen eine intime Atmosphäre erleben können. Es handelt sich um interaktive Orte, die die Sinne anregen und zur körperlichen Aktivität einladen. Gleichzeitig sind es komfortable Bereiche der Erholung und Kontemplation – für Patienten, ihre Familien und auch für das Pflegepersonal, das dort neue Kraft schöpfen kann.

Die Klinik der Mutualité ist all das: ein Ort der Pflege, der Arbeit, der Begegnung und des Austauschs. Umweltqualität und Lebensqualität sind hier untrennbar miteinander verbunden.

2 pdv de la clinique mutualiste

 

Das Wassermanagement war hier eine zentrale Herausforderung. Die Umsetzung dieses Projekts respektiert den natürlichen Wasserkreislauf, indem sie die Rückführung des Wassers ins Grundwasser fördert – durch die Reduzierung von Kanalisierungstechniken, intelligente Geländemodellierungen und die Nutzung von Hanglagen.

Unser Ansatz zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen versickerungsfähigen und versiegelten Flächen zu wahren, um die Infiltration von Regenwasser in den Boden zu erleichtern. Der Einsatz poröser Materialien (wie wassergebundene Decken, Mutterboden, Rasengittersteine usw.) trägt zur Aufwertung und Vielfalt der Freiräume bei.

Die Bepflanzung ist für uns essenziell – für den Schattenkomfort, zur Betonung des saisonalen Rhythmus und zur Förderung der Biodiversität im städtischen Raum.

Schließlich orientiert sich die Auswahl der Pflanzenarten an der Vegetation des Großraums Bordeaux und folgt den Empfehlungen des landschaftsplanerischen Leitbilds für die Bepflanzung der Parkflächen und Feuchtgebiete.

Team

Patriarche (Architektur, QEB, Wirtschaft, Stadtplanung, Landschaft)
Partner: Kaufman & Broad, Atelier Paysage, Graziella Barsacq, OTCE Aquitaine, Ener’Cub, Cerag

Kredits :

©Philippe Caumes

 

 

Gebäudetypologie

Gesundheit