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Das 5‑Sterne-Hotel Villa Colette schlägt ein neues Kapitel auf

Villa Colette chambre

In Lège-Cap-Ferret, zwischen Ozean und Becken, fügt sich das 5‑Sterne-Hotel Villa Colette in eine Landschaft ein, die von der Zeit, den Nutzungen und einer einzigartigen architektonischen Kultur geprägt ist. Hier erzählen die Villen eine Geschichte von Sommerfrische, konstruktivem Know-how und einer engen Beziehung zur Natur.

Paysage Villa Colette

Auf einer Fläche von 1.800 m² entwickelt, verfügt das Haus über 28 Zimmer, ein Restaurant sowie Außenbereiche, die als echte Erweiterungen des Hotelerlebnisses konzipiert sind. Ursprünglich von Michel Lavillenie entworfen, tritt das architektonische Projekt in einen Dialog mit den Codes der Villen des Bassin d’Arcachon, während die von Philippe Starck gestalteten Innenräume die Identität des Ortes durch einen sensiblen Umgang mit Nutzung und Atmosphäre bereichern.

Chambre de la Villa Colette
Salon villa colette

Patriarche übernahm die Leistungsphasen der Objektplanung, begleitete die Weiterentwicklung des Projekts und passte es an die neuen Anforderungen des Hotelprogramms an – unter Wahrung der ursprünglichen architektonischen Konzeption. Diese Phase ermöglichte insbesondere die Integration einer professionellen Küche sowie der dazugehörigen Technikräume.

Auf einem räumlich stark eingeschränkten Grundstück, inmitten eines besonders sensiblen Umfelds, erforderte das Projekt eine erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich der Organisation der Verkehrs- und Funktionsabläufe, der Zurückhaltung technischer Installationen sowie einer kontrollierten Bauausführung, die stets darauf ausgerichtet war, Beeinträchtigungen zu minimieren. Der Eingriff mobilisierte die interdisziplinäre Expertise der Patriarche-Teams, um Umweltperformance, Hotelkomfort und Ausführungsqualität miteinander in Einklang zu bringen.

Das 5‑Sterne-Hotel Villa Colette schlägt ein neues Kapitel auf
Das 5‑Sterne-Hotel Villa Colette schlägt ein neues Kapitel auf

Villa Colette verkörpert eine langfristige Art der Projektbegleitung: transformieren, ohne zu verfremden, anpassen, ohne auszulöschen, und die ursprüngliche Konzeption mit den betrieblichen Anforderungen und den Gegebenheiten des Ortes in einen Dialog zu bringen. Eine Architektur, die darauf ausgelegt ist, erlebt zu werden, sich anzupassen und sich dauerhaft in ihrem Territorium zu verankern.

 

Bauherr : SNC Villa Colette – Groupe LT – ACPH
Eigentümer : Groupe Utopik

Team 
Philippe Starck (Innenarchitektur)
Michel Lavillenie (Architektur – Entwurf)
Patriarche (Architektur – Ausführung, Ingenieurwesen), CETAB (Tragwerk, VRD), IdB acoustique

Credits
© Julius Hirtzberger

 

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Patriarche.
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