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Baustelle des zukünftigen NEOMA‑Campus in Reims: Die hybride Holzstruktur ist fertiggestellt

Baustelle des zukünftigen NEOMA‑Campus in Reims: Die hybride Holzstruktur ist fertiggestellt

Der neue Campus der NEOMA Business School, entworfen vom dänischen Büro Henning Larsen und gemeinsam mit Patriarche umgesetzt – als assoziierter Architekt für die Ausführungsphase –, erreicht einen entscheidenden Meilenstein: Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen und die hybride Holzstruktur ist nun fertiggestellt.

 

Über dem Reimser Kanal gelegen, wird dieser neue 35.000 m² große Campus, dessen Eröffnung für Januar 2027 geplant ist, bis zu 4.700 Studierende in einer Umgebung aus Holz, natürlichem Licht und Grünflächen aufnehmen. Er wurde so konzipiert, dass er Wohlbefinden und Lernen fördert und zugleich zur Revitalisierung des Viertels beiträgt. Dieses umfangreiche Immobilienprojekt wurde von der CCI Marne Ardennes, Anteilseignerin von NEOMA, initiiert, die die Entwicklungsprojekte der Schule sowie die damit verbundenen Investitionen aktiv vorantreibt.

Jeder Raum ist ein Lernraum

Dieses Projekt verkörpert eine Vision der Hochschulbildung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Innen- und Außenräume, Gemeinschaftsbereiche und individuelle Arbeitszonen harmonisch miteinander vereint. Als echtes Lernökosystem konzipiert, wurde der Campus so gestaltet, dass jeder Raum aktiv zur pädagogischen Erfahrung beiträgt. Die Prinzipien des biophilen Designs werden angewendet, um die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden zu fördern.

Baustelle des zukünftigen NEOMA‑Campus in Reims: Die hybride Holzstruktur ist fertiggestellt

Das Projektleitungsteam, dem Patriarche, Egis, Elioth, Etamine, Acoustb und Creafactory angehören, spiegelt das Engagement von NEOMA für einen kollaborativen Ansatz und interdisziplinäre Expertise wider.

Port Colbert neues Leben einhauchen: ein Campus, der in der Geschichte verwurzelt ist

Im Westen des Stadtzentrums von Reims gelegen, entsteht der neue Campus in Port Colbert, einem ehemaligen Industrieviertel, das sich heute in voller Transformation befindet. Einst Standort von Brauereien, Aluminiumwerkstätten und Gießereien, ist das Quartier nun Teil einer umfassenden Dynamik städtischer Erneuerungsprojekte und der Aufwertung von Grünflächen... Ziel dieser Maßnahmen ist es, ein attraktives, innovationsorientiertes Viertel zu schaffen, das zur Gestaltung des Reims von morgen beiträgt.

« Das Campusdesign lässt sich von der unternehmerischen Energie Port Colberts inspirieren », erklärt Søren Øllgaard, Design Director bei Henning Larsen. « Es basiert auf der Idee, dass Lernen über die Unterrichtsräume hinaus stattfinden kann, indem es die Studierenden einlädt, sich ihr Umfeld anzueignen. »

Indem es sich in diese Dynamik einfügt, begleitet das Projekt die Wiederbelebung des Viertels und wertet gleichzeitig sein industrielles Erbe auf – und schafft so einen zeitgemäßen Campus, der die Geschichte des Ortes respektiert.

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Förderung des Wohlbefindens durch Natur und Licht

Durch die Vielfalt seiner Räume, das reichliche natürliche Licht und die allgegenwärtige Natur bietet der Campus eine hochwertige Lernumgebung, die an die Vielzahl der Nutzungen und Bedürfnisse angepasst ist.
Die zentrale Holzstruktur, deren Tragewerk sichtbar bleibt, formt eine terrassenartige, begrünte Landschaft, die eine Kontinuität zwischen Innen- und Außenräumen schafft und das Gebäude sowohl mit dem benachbarten Kanal als auch mit den umliegenden Parks verbindet. Begrünte Höfe, baumbestandene Wege und landschaftlich gestaltete Terrassen bilden ein Ensemble von Außenbereichen, das das Campusleben fördert.

« Dieses Projekt weist mehrere Stärken auf, angefangen bei einer starken visuellen Identität, die den Campus sofort wiedererkennbar macht », erklärt Delphine Manceau, Generaldirektorin der NEOMA Business School. « Diese Identität zeigt sich insbesondere in der großen Halle, der sogenannten “Bienenwabe”, die die Studierenden in den Mittelpunkt des Gebäudes stellt. Sie veranschaulicht sehr konkret unsere Vision der Student Experience an NEOMA. Die Wahl von Holz und Glas trägt dazu bei, eine freundliche Atmosphäre zu schaffen, die weit für das Licht geöffnet ist, während leicht zugängliche Grünflächen sowohl im Inneren als auch im Außenbereich des Campus integriert wurden. »

Die Außenbereiche des Campus – bewaldeter Garten, bepflanzte Terrassen, Höfe und Passerellen – umfassen 7.900 m², also 22 % der Gesamtgeschossfläche, und sind von allen Ebenen des Gebäudes aus zugänglich.

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Holzbau und Nachhaltigkeit

Der Campus wird 85 Unterrichtsräume, 2 Hörsäle, 1 Veranstaltungsraum und ein modulares Auditorium mit 750 Plätzen beherbergen. Der Einsatz von Holz – sowohl für das Tragwerk als auch für Verkleidungen und Fassaden – trägt dazu bei, den CO₂-Fußabdruck des Gebäudes zu reduzieren und gleichzeitig eine warme, lernfördernde Atmosphäre zu schaffen.

Ein wichtiger Meilenstein im Bauprozess

Die Rohbauarbeiten sind nun abgeschlossen. Die Holzverbindungen und Betonplatten zeugen vom Know-how und der Präzision der auf der Baustelle eingesetzten Fachkräfte.

« Es ist eine echte Freude, mit Henning Larsen für einen so ambitionierten Auftraggeber wie die NEOMA Business School zusammenzuarbeiten. Architektur entsteht aus der Begegnung zahlreicher Gewerke und Beteiligter. Die besten Projekte entstehen durch Offenheit gegenüber anderen und der Welt. Hier dient ein starkes Design voll und ganz der Umgebung und unterstützt die Intensivierung der Nutzungen. So wird das Gebäude zu einem echten Symbol für die Studierenden von morgen. » betont Damien Patriarche, Architekt und Präsident von Patriarche.

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Schlüsselpunkte und Team

Projektname : NEOMA Business School
Auftraggeber : NEOMA Business School
Projektstandort : Reims, Frankreich
Typologie : Hochschulbildung
Fläche : 35.000 m² Bruttogeschossfläche
Zertifizierungen : LEED, WELL, E+C-

Baubeginn : 2024
Voraussichtliche Fertigstellung : 2026

Leitender Architekt : Henning Larsen
Projektarchitekt : Patriarche
Landschaft : Henning Larsen
TGA‑Ingenieur : Egis
Fassaden und nachhaltige Entwicklung : Elioth
Ökologe : Etamine
Akustik : Acoustb
Szenografie : Creafactory

Credits

©VIVID ©Sora ©Henning Larsen

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